Es gibt wohl kaum einen Zillertaler, der den Songs „Loisal“, „Waldschnagge“ oder „Tutt’nzua“ nicht mitsingen kann. Sie begeistern von Jung bis Alt jede Generation – die Zillertaler Mundart-Rockband CIELA. Albin Fankhauser von den Zillertaler Mandern traf den Frontman, Songwriter, Sänger und Rhythmus-Gitarristen Roland Brandner im Probelokal der Band in Mayrhofen.

„Danke, dass du dir Zeit für uns nimmst“, eröffnet Albin das Gespräch. Roland, der Chef von CIELA schmunzelt, schließlich ist er seit Anfang November in Pension. Er war Bahnhofsvorstand in Mayrhofen. „Ja, die Bahn hat mich verfolgt. Mein Vater hat dort gearbeitet, ich habe dann 1983 dort zu arbeiten begonnen.“
CIELA hat im heurigen Jahr die sechste CD unter dem Titel „Obahelle“ veröffentlicht. Live-Auftritte mit Künstlern wie Rainhard Fendrich, Hans Söllner oder auch Kurt Ostbahn trugen zum Kultstatus bei. „Was mich an euch so fasziniert, ihr spielt zwar nicht so oft, aber wenn, dann sind die Hallen gesteckt voll. Woher kommen denn deine Ideen für Songtexte“, will Albin wissen. „Ich bin zwar kein fanatischer Sportler, aber mir fällt sehr viel in der Natur ein. Wir haben es so schön bei uns. Wenn ich beispielsweise im Winter beim Snowboarden am Lift sitze oder mit dem E-Bike meine Runden fahren, sehe ich in der Natur Sachen, die mich zum Schreiben inspirieren“, erklärt Roland, welcher zwei Söhne hat, der Ältere lebt sein fünf Jahren in Dubai.

Geige und Gitarre
„Für mich bist du deshalb so ein interessanter Musiker, weil du ja neben CIELA auch bei der Schwendberger Geignmusig spielst“, sagt Albin. „Ja, bei der Schwendberger Geignmusig spiele ich die Sekundgeige und finde dort den Kontrast zu CIELA. Es ist so gemütlich mit meinem Kameraden, dem Michl, zu spielen. Zuerst gibt es einen Schnaps, dann spielen wir wieder ein paar Stücke, dann reden wir wieder“, erzählt Roland. „Wann hat deine musikalische Karriere eigentlich begonnen“, will Albin wissen. „Musikalisch vorbelastet durch meinen Vater Hans, er war bei den Mayrhofner Spitzbuam, sollte ich eigentlich Blasmusikant werden, aber das war nicht meines“, gibt Roland offen zu. Das Gitarrespielen hat er sich selbst beigebracht, indem er sich die Griffe von Musikbands abgeschaut hat, die in Mayrhofen gespielt haben. 1991 ist er zur Geige gekommen.

 „Mit der ersten Band ohne richtigen Namen spielte ich nur zwei Auftritte. 1981 gründete ich mit Toni Kleissl, Andreas Hintner und Peter Fankhauser ,Treasure Island’. Die Texte waren auf Englisch, bis auf ‚Waldschnagge‘“, erinnert sich Roland zurück. Nach zwei Jahren löste sich die Band jedoch auf. Es folgten einige Coverbands wie die „Fier Firmlinge“ oder die „Fidelen Enzianschlucker“ mit Andi. „Dann kam ,Siweile’, unsere erste Dialektband, die verschwand aber nach zwei Jahren wieder“.
  
CIELA-Startschuss 1989
„Beim Maschgra-Ball von Ummedumme im Gasthaus Jägerklause am Gattererberg fiel der Startschuss von CIELA. Dabei waren Peter Fankhauser, wie auch heute noch, Andi Bradl am Bass, Christian Stückelschwaiger am Keyboard und Wolfgang Veider an der Sologitarre, und ich spielte die Rhythmusgitarre“, erinnert sich Roland gerne zurück. Es spielten dann etliche Hochkaräter der Tiroler Musikszene in den vergangenen Jahren bei der Band. „Jetzt sind wir zu fünft und gut aufgestellt, wie ich finde, mit Peter Fankhauser als unserem begnadeten Hitproduzenten, Sänger, Percussionisten und an der ‚Fotzenhobel‘. Berni Leitner spielt Bass, Mike Eberharter ist am Schlagzeug und Tom Buchberger an der Gitarre.“ Albin will abschließend wissen: „Die neue CD ist euch sehr gut geglückt, finde ich. Probt ihr eigentlich oft?“ „Es stehen ja alle im Berufsleben, deshalb proben wir leider viel zu selten, meistens halt vor einem Auftritt“, lächelt Roland und greift dann zur Gitarre um den Song „Hausmoaschta“ aus der neuen CD anzuspielen.

Es gibt wohl kaum einen Zillertaler, der zu den Songs „Loisal“, „Waldschnagge“ oder „Tutt’nzua“ nicht mitsingen kann. Sie begeistern von Jung bis Alt jede Generation – die Zillertaler Mundart-Rockband CIELA. Albin Fankhauser von den Zillertaler Mandern traf den Frontman, Songwriter, Sänger und Rhythmus-Gitarristen Roland Brandner im Probelokal der Band in Mayrhofen.

„Danke, dass du dir Zeit für uns nimmst“, eröffnet Albin das Gespräch. Roland, der Chef von CIELA schmunzelt, schließlich ist er seit Anfang November in Pension. Er war Bahnhofsvorstand in Mayrhofen. „Ja, die Bahn hat mich verfolgt. Mein Vater hat dort gearbeitet, ich habe dann 1983 dort zu arbeiten begonnen.“
CIELA hat im heurigen Jahr die sechste CD unter dem Titel „Obahelle“ veröffentlicht. Live-Auftritte mit Künstlern wie Rainhard Fendrich, Hans Söllner oder auch Kurt Ostbahn trugen zum Kultstatus bei. „Was mich an euch so fasziniert, ihr spielt zwar nicht so oft, aber wenn, dann sind die Hallen gesteckt voll. Woher kommen denn deine Ideen für Songtexte“, will Albin wissen. „Ich bin zwar kein fanatischer Sportler, aber mir fällt sehr viel in der Natur ein. Wir haben es so schön bei uns. Wenn ich beispielsweise im Winter beim Snowboarden am Lift sitze oder mit dem E-Bike meine Runden fahren, sehe ich in der Natur Sachen, die mich zum Schreiben inspirieren“, erklärt Roland, welcher zwei Söhne hat, der Ältere lebt sein fünf Jahren in Dubai.

Geige und Gitarre
„Für mich bist du deshalb so ein interessanter Musiker, weil du ja neben CIELA auch bei der Schwendberger Geignmusig spielst“, sagt Albin. „Ja, bei der Schwendberger Geignmusig spiele ich die Sekundgeige und finde dort den Kontrast zu CIELA. Es ist so gemütlich mit meinem Kameraden, dem Michl, zu spielen. Zuerst gibt es einen Schnaps, dann spielen wir wieder ein paar Stücke, dann reden wir wieder“, erzählt Roland. „Wann hat deine musikalische Karriere eigentlich begonnen“, will Albin wissen. „Musikalisch vorbelastet durch meinen Vater Hans, er war bei den Mayrhofner Spitzbuam, sollte ich eigentlich Blasmusikant werden, aber das war nicht meines“, gibt Roland offen zu. Das Gitarrespielen hat er sich selbst beigebracht, indem er sich die Griffe von Musikbands abgeschaut hat, die in Mayrhofen gespielt haben. 1991 ist er zur Geige gekommen.

 „Mit der ersten Band ohne richtigen Namen spielte ich nur zwei Auftritte. 1981 gründete ich mit Toni Kleissl, Andreas Hintner und Peter Fankhauser ,Treasure Island’. Die Texte waren auf Englisch, bis auf ‚Waldschnagge‘“, erinnert sich Roland zurück. Nach zwei Jahren löste sich die Band jedoch auf. Es folgten einige Coverbands wie die „Fier Firmlinge“ oder die „Fidelen Enzianschlucker“ mit Andi. „Dann kam ,Siweile’, unsere erste Dialektband, die verschwand aber nach zwei Jahren wieder“.
  
CIELA-Startschuss 1989
„Beim Maschgra-Ball von Ummedumme im Gasthaus Jägerklause am Gattererberg fiel der Startschuss von CIELA. Dabei waren Peter Fankhauser, wie auch heute noch, Andi Bradl am Bass, Christian Stückelschwaiger am Keyboard und Wolfgang Veider an der Sologitarre, und ich spielte die Rhythmusgitarre“, erinnert sich Roland gerne zurück. Es spielten dann etliche Hochkaräter der Tiroler Musikszene in den vergangenen Jahren bei der Band. „Jetzt sind wir zu fünft und gut aufgestellt, wie ich finde, mit Peter Fankhauser als unserem begnadeten Hitproduzenten, Sänger, Percussionisten und an der ‚Fotzenhobel‘. Berni Leitner spielt Bass, Mike Eberharter ist am Schlagzeug und Tom Buchberger an der Gitarre.“ Albin will abschließend wissen: „Die neue CD ist euch sehr gut geglückt, finde ich. Probt ihr eigentlich oft?“ „Es stehen ja alle im Berufsleben, deshalb proben wir leider viel zu selten, meistens halt vor einem Auftritt“, lächelt Roland und greift dann zur Gitarre um den Song „Hausmoaschta“ aus der neuen CD anzuspielen.

FOTO: GPHOTO /MARTIN GUGGENBERGER