Die Markbrothers unterwegs im Zeichen der Musik. Die Musik kennt keine Grenzen  politisch wie geografisch. Bestes Beispiel dafür ist die Bürgermeistermusikkapelle aus dem Bezirk Schwaz: zu Beginn waren es 21 Musiker, bestehend aus Bürgermeistern, Vizebürgermeistern, Gemeindefunktionären, Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes und sonstigen öffentlichen Funktionären, die sich unabhängig von ihrer politischen Richtung und Weltanschauung zu einer Kapelle formierten. Viele Auslandsaufenthalte im Dienste der Musik machten die „Markbrothers“ in aller Herren Länder bekannt.

Auf einer Bürgermeister-Exkursion nach Brüssel im Jahr 1995 wurde die Musikkapelle durch den damaligen Bezirkshauptmann Dr. Karl Mark gegründet. „In diesem Jahr sind wir auch gleich bei der Verabschiedung einiger Altbürgermeister ausgerückt“, erinnert sich Präsident und Bürgermeister Franz Hauser aus Schwendau. „Diese erste Ausrückung fand in Rotholz beim Gasthaus Esterhammer statt.“ In den ersten sechs Jahren waren es hauptsächlich kleine Ständchen zu offiziellen Anlässen in den Gemeinden, wie beispielsweise Geburtstage, auch außerhalb des Bezirks Schwaz umrahmte die Bürgermeistermusik offizielle Veranstaltungen.
Knapp nach der Jahrtausendwende entschied man sich jedoch, eine weitere Strecke auf sich zu nehmen, wie Franz Hauser schildert: „Da wir sechs Jahre nur im Inland gespielt hatten, wollten wir eine musikalische Reise planen. Wenn, dann machen wir etwas G’scheids.“ Gesagt, getan: der Flug nach Brasilien – genauer gesagt nach Treze Tílias (deutsch: Dreizehnlinden) – war gebucht. Dreizehnlinden erlangte einen besonderen Bekanntheitsgrad, da sie aus einer 1933 gegründeten Siedlung von hauptsächlich Tiroler Auswanderern entstand und man bis heute noch größtenteils die Tiroler Sprache und Tradition pflegt. „Im Oktober findet dort jedes Jahr ein Auswandererfest statt, welches zehn Tage andauert“, beschreibt Franz Hauser. „2001 durften wir mit rund vierzig Musikanten daran teilnehmen.“

Ein Fest der Nationen
Immer öfter verschlug es die Bürgermeistermusikkapelle über die Landesgrenzen hinaus: Chile, Argentinien, Italien, San Marino, Deutschland, Türkei, China, Südkorea, Shanghai, Belgien, Thailand und Russland sind nur einige Beispiele. Zweimal machte die Bürgermeistermusikkapelle auch Halt in Rom. „Bei Papst Benedikt übernahmen wir mit einer anderen Kapelle die musikalische Gestaltung der Audienz auf dem Petersplatz. Auch bei Papst Franziskus wurde uns die Möglichkeit, als einzige Kapelle die musikalische Umrahmung zu übernehmen, gegeben. Wir wurden zu beiden Audienzen auf dem Petersplatz eingeladen“, erinnert sich Franz Hauser. „Das Konzert wurde über eine Beschallungsanlage übertragen.“ Ein Gänsehautmoment für die ganze Kapelle – immerhin hörten 30.000 bis 40.000 Menschen zu.
„Im Grund genommen haben wir jedes Jahr eine Reise gemacht“, berichtet der Präsident. „Bei Festveranstaltungen von Auslandsösterreichern sind wir immer öfters vertreten.“ Alle diese Auftritte stehen im Zusammenhang mit Benefizveranstaltungen beziehungsweise öffentlichen Anlässen, ohne jeglichen kommerziellen Zweck und ohne Erzielung von Einkünften oder finanzieller Unterstützung von öffentlicher sowie privater Seite. „Wir bestehen nun seit 23 Jahren“, resümiert Franz Hauser, „uns schweißen die gute Kameradschaft und das Reisen sehr zusammen.“ Angesichts dieser Internationalität der Kapelle verwundert es auch wenig, dass die „Markbrothers“ beim Blasmusikfestival am Wilden Kaiser im Oktober 2018 anzutreffen waren. Blasmusikkapellen aus ganz Europa gaben hierbei ihr Bestes. „Das war genau unsere Wellenlänge“, erzählt er über diese Veranstaltung. „Beim Festival haben wir auch ein Konzert gegeben.“ Heute zählt die Musikkapelle mehr als fünfzig Mitglieder. Kapellmeister ist seit Beginn Bezirkshauptmann i. R. Dr. Karl Mark, Gründungspräsident im Jahre 1995 war Alt-Bürgermeister Franz Rauch aus Ramsau. Gerhard Meister hält als Schriftführer die Ereignisse fest.

» Wir sehen uns als Botschafter unseres Landes. «

Die Markbrothers unterwegs im Zeichen der Musik. Die Musik kennt keine Grenzen  politisch wie geografisch. Bestes Beispiel dafür ist die Bürgermeistermusikkapelle aus dem Bezirk Schwaz: zu Beginn waren es 21 Musiker, bestehend aus Bürgermeistern, Vizebürgermeistern, Gemeindefunktionären, Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes und sonstigen öffentlichen Funktionären, die sich unabhängig von ihrer politischen Richtung und Weltanschauung zu einer Kapelle formierten. Viele Auslandsaufenthalte im Dienste der Musik machten die „Markbrothers“ in aller Herren Länder bekannt.

Auf einer Bürgermeister-Exkursion nach Brüssel im Jahr 1995 wurde die Musikkapelle durch den damaligen Bezirkshauptmann Dr. Karl Mark gegründet. „In diesem Jahr sind wir auch gleich bei der Verabschiedung einiger Altbürgermeister ausgerückt“, erinnert sich Präsident und Bürgermeister Franz Hauser aus Schwendau. „Diese erste Ausrückung fand in Rotholz beim Gasthaus Esterhammer statt.“ In den ersten sechs Jahren waren es hauptsächlich kleine Ständchen zu offiziellen Anlässen in den Gemeinden, wie beispielsweise Geburtstage, auch außerhalb des Bezirks Schwaz umrahmte die Bürgermeistermusik offizielle Veranstaltungen.
Knapp nach der Jahrtausendwende entschied man sich jedoch, eine weitere Strecke auf sich zu nehmen, wie Franz Hauser schildert: „Da wir sechs Jahre nur im Inland gespielt hatten, wollten wir eine musikalische Reise planen. Wenn, dann machen wir etwas G’scheids.“ Gesagt, getan: der Flug nach Brasilien – genauer gesagt nach Treze Tílias (deutsch: Dreizehnlinden) – war gebucht. Dreizehnlinden erlangte einen besonderen Bekanntheitsgrad, da sie aus einer 1933 gegründeten Siedlung von hauptsächlich Tiroler Auswanderern entstand und man bis heute noch größtenteils die Tiroler Sprache und Tradition pflegt. „Im Oktober findet dort jedes Jahr ein Auswandererfest statt, welches zehn Tage andauert“, beschreibt Franz Hauser. „2001 durften wir mit rund vierzig Musikanten daran teilnehmen.“

Ein Fest der Nationen
Immer öfter verschlug es die Bürgermeistermusikkapelle über die Landesgrenzen hinaus: Chile, Argentinien, Italien, San Marino, Deutschland, Türkei, China, Südkorea, Shanghai, Belgien, Thailand und Russland sind nur einige Beispiele. Zweimal machte die Bürgermeistermusikkapelle auch Halt in Rom. „Bei Papst Benedikt übernahmen wir mit einer anderen Kapelle die musikalische Gestaltung der Audienz auf dem Petersplatz. Auch bei Papst Franziskus wurde uns die Möglichkeit, als einzige Kapelle die musikalische Umrahmung zu übernehmen, gegeben. Wir wurden zu beiden Audienzen auf dem Petersplatz eingeladen“, erinnert sich Franz Hauser. „Das Konzert wurde über eine Beschallungsanlage übertragen.“ Ein Gänsehautmoment für die ganze Kapelle – immerhin hörten 30.000 bis 40.000 Menschen zu.
„Im Grund genommen haben wir jedes Jahr eine Reise gemacht“, berichtet der Präsident. „Bei Festveranstaltungen von Auslandsösterreichern sind wir immer öfters vertreten.“ Alle diese Auftritte stehen im Zusammenhang mit Benefizveranstaltungen beziehungsweise öffentlichen Anlässen, ohne jeglichen kommerziellen Zweck und ohne Erzielung von Einkünften oder finanzieller Unterstützung von öffentlicher sowie privater Seite. „Wir bestehen nun seit 23 Jahren“, resümiert Franz Hauser, „uns schweißen die gute Kameradschaft und das Reisen sehr zusammen.“ Angesichts dieser Internationalität der Kapelle verwundert es auch wenig, dass die „Markbrothers“ beim Blasmusikfestival am Wilden Kaiser im Oktober 2018 anzutreffen waren. Blasmusikkapellen aus ganz Europa gaben hierbei ihr Bestes. „Das war genau unsere Wellenlänge“, erzählt er über diese Veranstaltung. „Beim Festival haben wir auch ein Konzert gegeben.“ Heute zählt die Musikkapelle mehr als fünfzig Mitglieder. Kapellmeister ist seit Beginn Bezirkshauptmann i. R. Dr. Karl Mark, Gründungspräsident im Jahre 1995 war Alt-Bürgermeister Franz Rauch aus Ramsau. Gerhard Meister hält als Schriftführer die Ereignisse fest.

» Wir sehen uns als Botschafter unseres Landes. «

FOTO: GPHOTO / MARTIN GUGGENBERGER